Ein Mord in Tübingen
◈ Tübingen
Tatbericht
Tübingen am Spätnachmittag. Die Altstadt rötet sich unter der August-Sonne, Neckar-Wasser glitzert zwischen den Häusern hindurch. Sierra ist früh angekommen, zu früh — Mable schnüffelt an den Kopfsteinpflastern, während Sierra bereits ein neues Notizbuch aufschlägt. Sie hatten einen Termin mit einem Antiquitätenhändler vereinbart, einen Tipp zu alten Diebstählen. Stattdessen finden sie ihn in seiner Wohnung über dem Marktplatz — reglos, erkaltet, eine leere Glasflasche neben ihm auf dem Schreibtisch.
Verdächtige
Professor Dr. Gunther
1,80 m · Rechtshänder · Graues Haar · Braune Augen
58 Jahre, renommierter Literaturwissenschaftler mit einer Vorliebe für romantische Dichtung.
Bibliothekarin Anneliese
1,65 m · Linkshänderin · Dunkelbraunes Haar · Blaue Augen
Diskrete Mittfünfzigerin, die die Geheimnisse der Universitätsbibliothek bewacht.
Kellnerin Luisa
1,70 m · Rechtshänderin · Blondiertes Haar · Grüne Augen
Junge Frau, die in einem der belebten Cafés an der Neckarbrücke arbeitet.
Antiquar Friedrich
1,75 m · Rechtshänder · Weißes Haar · Graue Augen
Älterer Mann, Besitzer eines kleinen Antiquariats am Marktplatz mit Leidenschaft für alte Bücher.
Tatwaffen
Vergilbtes Manuskript
Mittel
Ein altes, zerfleddertes Buch mit vergilbten Seiten und verblasster Tinte.
Halbvolle Weinflasche
Leicht
Eine schwere Glasflasche mit dunkelrotem Inhalt und einem abgebrochenen Hals.
Eingetrocknetes Tintenfass
Schwer
Ein kleines, zerbrochenes Glasgefäß mit getrockneter blauer Tinte darin.
Beschriebene Schriftrolle
Mittel
Ein zusammengewickeltes Pergament mit hastig geschriebenem Text und Flecken.
Tatorte
Altes Antiquariat
drinnen
Ein kleines, verwinkeltes Geschäft mit vollen Regalen und dem Geruch von Papier und Staub.
Historische Universitätsbibliothek
drinnen
Ein ehrwürdiger Raum mit hohen Regalen, Holzvertäfelung und gedämpftem Licht.
Belebtes Neckarcafé
drinnen
Ein sonnendurchflutetes Café mit Tischen unter Markisen und dem Aroma von frischem Kaffee.
Gemütliche Studenten-Kneipe
drinnen
Ein dunkler, rauchiger Raum mit Holztischen und Stimmengewirr bis spät in die Nacht.
Motive
Heimliche Eifersucht
Zwischen akademischen Rivalen loderten verborgene Gefühle von Neid und Missgunst.
Alte Rache
Vergangene Streitigkeiten und alte Verletzungen führten zu einem Wunsch nach Vergeltung.
Drängende Schulden
Finanzielle Nöte und versteckte Verpflichtungen setzten die Beteiligten unter enormen Druck.
Schutz dunkler Geheimnisse
Das Verbergen von brisanten Informationen war für manche wichtiger als alles andere.
Indizien & Deduktion
Indizien & Hinweise
- 1 Wer sich im belebten Neckarcafé aufhielt, handelte nicht aus drängenden Schulden.
- 2 Professor Dr. Gunther handelte aus dem Motiv Schutz dunkler Geheimnisse, das ihn zu seinem Entschluss trieb.
- 3 Kellnerin Luisa handelte aus heimlicher Eifersucht, was ihre grünen Augen und ihr junges Alter nicht verbergen konnten.
- 4 Wer das eingetrocknete Tintenfass bei sich trug, handelte aus alter Rache und ließ sich von vergangenen Verletzungen leiten.
- 5 Das vergilbte Manuskript wurde im belebten Neckarcafé nicht gefunden und spielte dort keine Rolle.
- 6 Augenzeugen berichten, Kellnerin Luisa wurde mit dem vergilbten Manuskript gesehen.
- 7 Niemand, der sich im alten Antiquariat aufhielt, folgte dem Motiv heimlicher Eifersucht bei seinen Handlungen.
- 8 Die Beteiligten, die sich in der gemütlichen Studenten-Kneipe aufhielten, handelten aus dem Motiv Schutz dunkler Geheimnisse.
- 9 Bibliothekarin Anneliese wurde mit dem eingetrockneten Tintenfass in Verbindung gebracht.
- 10 Professor Dr. Gunther wurde eindeutig mit der halbvollen Weinflasche in Verbindung gebracht.
- 11 Die beschriebene Schriftrolle trägt Spuren hastiger Notizen und Flecken, die von eiligem Handeln zeugen.
Deduktionsgitter
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Verdächtige × Waffen
Motive × Waffen
Tatorte × Waffen
Verdächtige × Tatorte
Motive × Tatorte
Verdächtige × Motive